Beim diesjährigen „Markt der Möglichkeiten“ am Gymnasium Herderschule präsentierte der WPU-Kurs Zukunftsgestalter des zehnten Jahrgangs seine selbst entwickelten Projekte der Schulöffentlichkeit – mit großem Erfolg. Der Kurs ist ein schulisches Pilotprojekt, das in offenen Unterrichtsformen neue Lernwege erprobt: Durch größere Freiräume, individuelle Lernbegleitung und projektorientiertes Arbeiten sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, selbstständig, verantwortungsvoll und gesellschaftlich engagiert zu handeln.
In Führungen über das Schulgelände und an informativen Ständen stellten die Jugendlichen ihre Ideen, Ziele und bereits erreichten Ergebnisse vor. Zu sehen waren unter anderem die Planung einer Calisthenics-Ecke, die ökologische Umgestaltung zweier Beete, der Aufbau eines Schulbiotops mit Insektennistmöglichkeiten sowie weitere nachhaltige und soziale Initiativen.
Anschaulich wurde das Engagement bei der Neugestaltung eines Beetes im Mensainnenhof: Mit immergrünen, mehrjährigen und ökologisch wertvollen Pflanzen soll hier ein dauerhafter, artenreicher Lebensraum entstehen, der zugleich ein Ort zum Wohlfühlen für die gesamte Schulgemeinschaft ist.
Die Besucherinnen und Besucher aus anderen Klassen zeigten sich beeindruckt von der Professionalität und dem Ideenreichtum der Schülerinnen und Schüler.
Der „Markt der Möglichkeiten“ machte deutlich: Wenn Jugendliche in offenen Lernformaten Freiräume erhalten, eigene Interessen verfolgen und Verantwortung übernehmen dürfen, entstehen nicht nur kreative Ergebnisse, sondern nachhaltige Lernprozesse – und Projekte, die Schule aktiv und zukunftsorientiert mitgestalten.


