schule ohne rassismus

Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler sowie viele Lehrer und Eltern fanden sich zu einem sehr würdevollem Gedenken an die Reichspogromnacht am Freitagmorgen auf dem Schulhof zusammen. Sie stellten sich so zusammen, dass sie in großen Buchstaben die Worte "NICHT VERGESSEN" bildeten.

 

Die AG Schule ohne Rassismus hatte eingeladen. Die Schüler entzündeten eine Kerze in mitgebrachten buntbemalten Tüten.

 

In einer Ansprache gingen die Schülerinnen und Schüler der AG auf das Leid der jüdischen Menschen in Lüneburg in der Zeit des Nationalsozialismus ein. Anschließend verlasen sie die Namen der Lüneburger Jüdinnen und Juden, die deportiert und ermordet wurden.

 

Das Leid der unzähligen Opfer im Nationalsozialismus nicht zu vergessen, bedeute heute auch, sagte Schulpastor Morié zum Ende der Gedenkaktion, dass wir dafür eintreten, dass niemand das Recht habe, Menschen in die Kategorien "höherwertig" und "minderwertig" einzuteilen. NICHT VERGESSEN! bedeute dann auch "aufzustehen, gegen Hass, Rassismus und Unterdrückung, die heute unsere freiheitlich- demokratische Grundordnung bedrohen."IMG 0024